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Welche Bedeutung haben Likes, Tweets und Shares auf Ihr Ranking?

Die Arbeit an sozialen Netzwerken boomt. Fast jedes Unternehmen kann mit einer Fanpage aufwarten und schmeißt sich so in das digitale Leben, dass Tag für Tag auf Twitter, Facebook & Co. tobt. Ein „Gefällt mir“ und ein Tweet bringen Ihrem Unternehmen nicht nur Aufmerksamkeit sondern auch wachsende Besucherzahlen. Das steht fest. Doch wie wertet der Suchmaschinenriese Google Ihre Arbeit? Weiß er diese zu schätzen oder zeigt er Engagement im Bereich Facebook und Co einfach die kalte Schulter? Eines steht fest: Ein Nachweis über den Einfluss von Likes und Tweets kann niemand außer Google erbringen, und das Unternehmen lässt sich im Bereich Algorithmus natürlich nicht in die Karten schauen. Doch viele Experten sind sich einig in der Vermutung, dass es klare Anzeichen für eine erhöhte Relevanz von so genannten „Social Signals“ gibt. Ob diese Einfluss auf Ihr Google Ranking nehmen, da streiten Experten (noch!). Ich habe diese Vermutung einmal ganz genau unter die Lupe genommen.

 

Social Media ist heute ein Muss für jedes Unternehmen, welches Aktivität und Präsenz im Bereich der Online Strategien zeigen möchte. Sucht man die besten Trafficquellen, so steht nach wie vor Google ungeschlagen an Platz 1 der Liste, doch der Suchmaschinenriese ist dicht gefolgt von Facebook. Keine überraschende Aussage, wenn man bedenkt, dass alleine in Deutschland über 24.000.000 (MILLIONEN!) Internetuser Teil des sozialen Netzwerkes sind. Der „Freundeskreis“ ist bei nahezu jedem Nutzer riesig und somit bringt jeder Kommentar, jeder geteilte Inhalt und jeder Klick auf den „Gefällt mir“-Button natürlich neue Besucherströme. Wertet Google tatsächlich diese sozialen Signale aus?

 


 

On- und Off-Page wird seit Jahren optimiert was das Zeug hält. Interne Verlinkungen und das Streben nach zahlreichen Backlinks sowie die Qualität für Ranking Faktoren sind klassische Faktoren, die nun Zuwachs erhalten. Dass Googles Algorithmen die Social Signals auswerten und analysieren ist nahezu sicher. Doch ob ein VIP-Status bei Twitter, Google+ und Facebook tatsächlich Einfluss auf das Suchmaschinen-Ranking haben, da sind auch Experten nicht einer Meinung. Eine Tatsache besteht: Seiten, die bei Google Top-Suchergebnisse erzielen und im Ranking an der Spitze stehen haben auch sehr aktive Fanpages auf diversen Plattformen. Es gibt hier also eine Verbindung und auch Google Search Product Managment Director Jack Menzel erklärt: „Links bleiben wichtig, aber Social Signals werden bedeutender!“

 

Auf der anderen Seite lässt sich natürlich sagen, dass Websites mit vielen Besuchern auch automatisch Fans bei Facebook generieren, die sich hier mit einer begehrten Marke verknüpfen wollen. Außerdem teilen Facebook Nutzer durch Share Buttons usw natürlich Inhalte, die sich dann weiterverbreiten. Was also ist ein Signal vie Facebook? Die Ursache oder die Wirkung? Google+ hingegen zeigt eine ganz andere Verbindung. Erwähnungen in diesem Netzwerk und die Position bei Google scheinen in noch engerem Zusammenhang zu stehen. Und der Hintergrund, der Google antreibt, liegt auf der Hand. Google möchte dem Suchenden möglichst viele hochwertige Inhalte bieten und zeitgleich sein eigenes Netzwerk antreiben. Ich gehe daher davon aus, dass Google+ eine ganz zentrale Rolle im Ranking spielt.

 

Welchen Nutzen hat Google noch durch die Auswertung von Social Signals? Der Suchmaschinengigant zeichnet sich durch die hervorragende Qualität an Suchergebnissen aus, die er den Nutzern bietet. Eine Qualität, die bisher keine Suchmaschine so toppen konnte, als dass sie gefährlich werden konnte für Google. Links, in welcher Form auch immer, spielen hier eine massive Rolle. Besonders Backlinks geben Google das Signal: Auf dieser Seite muss etwas so hochwertiges vorhanden sein, dass es auf diversen Seiten weiterempfohlen wird – und stuft eine Website somit nach oben. Je mehr Links, umso wichtiger die Seite. Die Problematik: Links werden angeworben, gemietet oder getauscht. Auch der Handel mit dem Verkauf von Links boomt. Mittlerweile geht es Google nun auch um die Qualität der Links, nicht mehr nur um die Quantität. Nutzersignale werden ausgewertet, wie hoch ist die Absprungrate, wie lange die Verweildauer auf einer Website? Nutzersignale können nicht ohne einen massiven Aufwand manipuliert werden. Und bei sozialen Netwzerken ist diese Form der Manipulierbarkeit minimal. Positive Nutzersignale deuten hier also auf hochwertige Inhalte hin.

 

Dass soziale Netzwerke Links ablösen ist aus meiner Sicht absolut undenkbar. Doch Social Signals werden in naher Zukunft garantiert zu einem wichtigen Ranking Faktor und darauf sollten Sie unbedingt vorbereitet sein. Richten Sie eine Fanpage bei diversen Netzwerken ein und pflegen Sie diese. Ein großer Kreis an Fans und Followern bringt Ihnen schon heute mehr Besucher sowie höhere Umsätze und in naher Zukunft vielleicht einen großen Pluspunkt in Googles Checkliste für Top Websites.


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